Mein Weg von der Grundschullehrerin zur Webdesignerin

Ich bin eigentlich gelernte Grundschullehrerin. Das Studium (Naturwissenschaften, Mathe und Pädagogik) hat mich begeistert. Ich habe mir in dieser Zeit ein breites Wissen angeeignet, das mir heute noch zugutekommt. Doch im Referendariat merkte ich schnell: Die Arbeit mit ganzen Klassen lag mir nicht. Ich bin eher introvertiert und hochsensibel, ich konnte gut mit einzelnen Schüler:innen oder kleinen Gruppen arbeiten, aber die Klassenführung war nicht meine Stärke. Ich wurde weder den Kindern noch meinem eigenen Anspruch gerecht, wie eine gute Lehrerin sein sollte. Ein weiteres Problem: Ich fand in der Praxis kein Vorbild, das mir ähnelte und im Schulalltag bestehen konnte. Mir wurde klar, dass mich der Schuldienst, vor allem als Klassenlehrerin, sehr wahrscheinlich überfordern würde. Ein Burnout schien vorprogrammiert. Also nahm ich mir Bedenkzeit, studierte weiter und suchte nach Alternativen, die besser zu mir passen. Durch Zufall stieß ich auf eine Qualifizierungsmaßnahme zur IT-Fachkraft. Sie sollte ein Jahr dauern und die wichtigsten Grundlagen im Bereich IT beinhalten. Ich nutzte die Chance und entdeckte meine Begeisterung für HTML, CSS, Internetrecherche und Multimedia-Technologien. Ich schloss die Qualifizierung mit sehr gutem Erfolg ab, mitten in der Dotcom-Krise. Es gab kaum Jobs, also arbeitete ich einige Jahre in der OGS an verschiedenen Grundschulen. Doch meine Leidenschaft für Internettechnik ließ mich nicht los. Schließlich bot sich mir die Gelegenheit zu einer weiteren Qualifizierung am Comcave College in Dortmund: Multimedia. Hier vertiefte ich HTML und CSS, lernte JavaScript, MySQL und PHP, arbeitete intensiv mit Photoshop. Damit war mein beruflicher Weg endgültig klar und seitdem bin ich in der Webentwicklung und -design zuhause. Ich arbeitete über 12 Jahre für einen Lebensmittel-Online-Shop und auch in meiner Freizeit beschäftigte ich mich viel mit Bildbearbeitung, 3D-Rendering und Social Media. 2023 fasste ich schließlich den Mut, mich selbstständig zu machen. Ich bereitete micht mit der Webdesign-Mastery von Michaela Dyck vor, lernte dort rechtssichere, ansprechende Webseiten mit WordPress und Divi zu gestalten und gründete 2024 mein eigenes kleines Unternehmen. Mittlerweile umfasst mein Angebot nicht nur Websites mit WordPress und Divi, sondern ganz nach dem Motto „Back to the Roots“ auch Websites rein mit HTML und CSS. Und warum das so ist, kannst du in meinem nächsten Blogartikel lesen:
Webdesignerin aus Dortmund, freundlich lächelndes Porträtfoto mit Brille und Hemd mit Blumenmuster.

Ich bin Jutta Striewe, Webdesignerin.

Ich gestalte moderne, sichere Websites mit WordPress oder HTML/CSS – passend zu dir und deinem Business.

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