Gründen in den Wechseljahren? Genau jetzt – erst recht!

Ich habe mich 2023 dazu entschlossen, mich selbstständig zu machen.
Mitten in meinen Wechseljahren. Und ich wette, es geht vielen Frauen ähnlich.
Wir befinden uns ohnehin in einer Zeit des Umbruchs. Körperlich, aber auch im Fühlen und Denken.
Bei mir kamen zu Hitzewallungen und Schlafstörungen auch eine überraschende Portion Mut und Wut dazu. Ich wollte eine berufliche Veränderung, spürte und wusste: So kann es nicht weitergehen.
Zuerst dachte ich an einen neuen Job. Als das nicht klappte, traute ich mich etwas, was ich mich früher nicht getraut hätte: Selbstständigkeit. Mein eigener Chef sein.
Auch wenn das bedeutet, die volle Verantwortung zu tragen.

Ich habe den Eindruck, damit bin ich nicht allein.
Ich begegne im Netz immer mehr Frauen, die den Mut fassen, sich selbstständig zu machen – gerade in den Wechseljahren.
Ich habe dazu mit Perplexity AI recherchiert. Konkrete Studien sind schwer zu finden, aber:

• Frauen zwischen 45 und 54 stellen die zweitgrößte Gruppe unter Gründerinnen*
• insgesamt gründen Frauen oft später als Männer

Gründe dafür liegen unter anderem in Karrierewegen, Familienphasen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Doch was bewegt Frauen in den Wechseljahren dazu, sich selbstständig zu machen?
Laut Akademie Heidelberg* denkt etwa jede dritte Frau in den Wechseljahren darüber nach, den Job zu wechseln oder zu kündigen.
In dieser Phase kommen oft mehrere Dinge zusammen:

• Kinder sind aus dem Gröbsten raus
• der Wunsch nach Selbstbestimmung wächst
• die Bereitschaft sinkt, sich starren Strukturen anzupassen
• Erfahrung und Wissen sind vorhanden
• Sinnhaftigkeit wird wichtiger

Die Wechseljahre bringen körperliche und mentale Veränderungen mit sich – und oft auch den Impuls, das eigene Leben neu zu bewerten.
Und das kann zu mehr Mut führen, etwas Eigenes zu starten.

Natürlich gibt es auch Hürden:

• familiäre Verpflichtungen
• finanzielle Unsicherheit
• Bürokratie
• eigener Perfektionismus

Und oft auch die Sorge:
„Kann ich das überhaupt technisch?“

Gerade das Thema eigene Website wirkt schnell wie eine riesige Hürde.
Viele Frauen über 50 wählen als Branche Beratung oder Coaching – weil sie ihre Erfahrung in etwas Sinnvolles und Flexibles verwandeln möchten. Und der eigene Perfektionismus sollte dann kein Bremsklotz sein.
Gerade bei Dingen wie der eigenen Website.

Mein wichtigster Rat:
Konzentriere dich auf das, was du gut kannst.
Und hol dir Unterstützung bei dem, was dich ausbremst.

Das kann die Buchhaltung sein.
Oder deine Website.
Und ja, hier kommt mein eigener Part:
Als Webdesignerin unterstütze ich genau dabei.
Und weil ich selbst noch relativ frisch gegründet habe, kenne ich die Gedanken und Unsicherheiten ziemlich gut.
Wenn du magst, schauen wir gemeinsam, was du für deinen Start wirklich brauchst.
Nicht mehr und nicht weniger.

Quellen:
* bga Gründungen von Frauen ab 45 – mit Erfahrung erfolgreich (PDF)
**https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/wechseljahre-am-arbeitsplatz
und weitere

Webdesignerin aus Dortmund, freundlich lächelndes Porträtfoto mit Brille und Hemd mit Blumenmuster.

Ich bin Jutta Striewe, Webdesignerin.

Ich gestalte moderne, sichere Websites mit WordPress oder HTML/CSS – passend zu dir und deinem Business.

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